Beziehung unter Gottes Segen stellen

Am Anfang steht die Liebe zweier Menschen. Sie lebt von der lebendigen Beziehung der beiden Persönlichkeiten, ihren Lebensgeschichten und Zukunftsplänen, ihren Träumen, Wünschen und Hoffnungen.

Gemeinsame Erfahrungen und wachsende Nähe führen zum Wunsch nach Verbindlichkeit. Die Liebenden möchten öffentlich zeigen: Wir gehören zusammen und wollen zusammenbleiben.

Durch die Trauung auf dem Zivilstandsamt erhält die Partnerschaft eine rechtliche Grundlage. Vielen Paaren ist es ein Bedürfnis, diesen Übergang in eine neue Lebensphase auch religiös zu feiern.

Die Paare stellen ihre Verbindung unter den Segen Gottes. Damit vertrauen sie darauf, dass sie auf ihrem Weg nicht alleine sind. Im Ja bei der Trauung drücken sie diesen Glauben, dieses Vertrauen und ihre Bereitschaft aus, in Achtsamkeit und Respekt zueinander den gemeinsamen Weg zu gehen.

Der Glaube, dass Gottes Liebe die menschliche Liebe trägt, gibt dem ehelichen Zusammenleben eine tragfähige Grundlage in guten und in schwierigen Zeiten.

Die reformierte, die römisch-katholische und die christkatholische Kirche gestalten Feiern und begleiten Paare auf ihrem Weg.

Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.

Die Bibel: 1. Johannes 4,16.